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Der
Selbstbau-Tauchcomputer (SBTC)
Der SBTC 3
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Erfahrungsberichte
Der
Simulator für den Drucksensor

1.
Allgemeines
Am
besten testet man den SBTC natürlich bei realen Tauchgängen.
Leider lassen sich nicht alle Faktoren die einen Tauchgang, bzw. dessen
Profil determinieren, bei eigenen TG abbilden. Als Beispiel seien
genannt
das dauernde Aufsuchen sehr großer Tiefen, bestimmte Ab- und
(exzessive)
Aufstiegsgeschwindigkeiten, Jo-Jo-Profile, die gesundheitlich
bedenklich
sind. etc.
So
entstand der Wunsch, reale oder imaginäre Tauchprofile aus dem PC
in den SBTC zu übertragen und in Echtzeit ablaufen zu lassen, um
die
Rechenergebnisse des SBTC verifizieren zu können. Dazu gäbe
es
grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, etwa das Profil als
Kette von Zahlenwerten in das EEPROM des SBTC zu übertragen und
von
dort aus ablaufen zu lassen oder die Ports des Mikrocontrollers zu
benutzen.
.
Ich
wollte jedoch weder die Software noch die Hardware des SBTC weiter
verändern
und habe mich daher aus Gründen der Vereinfachung entschlossen
einen
DA-Wandler zu konstruieren, der ein Tauchprofil (im Datenformat von
Visual
Decompression 3
), das mit 8-Bit Breite an den Druckerport gesendet
wird, in entsprechende Spannungswerte umzusetzen, die dem SBTC an
Eingang
des Messverstärkers zugeführt werden. Dieser DA-Wandler
verhält
sich nun exakt wie der piezo-resistive Drucksensor, d. h. er emuliert
den
Sensor vollständig.
2.
Die Schaltung

Erläuterungen:
- Vom
Druckerport werden die 8 Datenleitungen D0 bis D7 verwendet.
- Tr ist
ein Treiber IC wie z. B. ein 74LS244. DIe Ausgangsspannung spielt keine
Rolle, sie wird mit dem 500k
-Potenziometer
eingestellt (der 74LS244 hat nur 3,84 V Ausgangsspannung) Wird ein
TriState-Treiber
wie der 74LS244 benutzt, so sind die Leitungen 1G und 2G auf Masse zu
legen
(siehe Datenblatt).
- An
die Treiberausgänge schließt sich ein R2R-Netzwerk an, das
die
eigentliche Konversion der digitalen Ausgangsmuster in eine
entsprechende
Spannung übernimmt. Aus Gründen der Optimierung der
Linearität
des Konverters sollte man alle Widerstände aus einer Serie
verwenden
und sich 24 Stück ausmessen (mit dem Ohmmeter) bei denen die
Widerstandswertabweichungen
minimal sind.
- Selbiges
gilt für die 4 Widerstände der Wheatstone-Brücke mit je
2k
.
- An
den beiden 500k
-Potenziometern
wird entweder der Maximalwert eingestellt (Poti links unten) bzw. die
Nullpunktjustierung
vorgenommen (Poti rechts oben). Beide werden wechselseitig so
eingestellt,
dass bei "0" am Datenausgang des Druckerports der SBTC 0m Wassertiefe
anzeigt,
bei "255" z. B. 80m Wassertiefe. Bei max. 80m Wassertiefe reichen 8 Bit
für eine Auflösung von ca. 0,3 m was sich als völlig
ausreichend
erwiesen hat, um den SBTC zu testen.
3.
Die Software
Eine
einfache Software übernimmt die Umrechnung eines Tauchprofiles in
eine Abfolge von Bitmustern, die zeitsynchron (in Echtzeit) an den
Druckerport
übertragen werden. Dort werden sie in entsprechende Spannungswerte
gewandelt und vom SBTC als Druckwerte interpretiert.

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