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Leserbriefe
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werden ausschließlich mit Einverständnis der Autoren
veröffentlicht.
Von
"Marlen" am 07.10.2007
Hallo Peter,
da zurzeit wohl keine Einträge ins Gästebuch möglich
sind,
hier mein Kommentar. Habe selten einen Sonntag so geistreich,
kurzweilig
und informativ verbracht. Besonders in den PADI Informationen habe ich
mich
wieder gefunden.
Meine Geschichte:
Ich habe erst sehr spät (2004 mit 46 Jahren) mit dem Tauchen
begonnen.
Der Urlaub in Ägypten stand unter dem Motto“ Mutter mit 18
jährigem
Sohn wollen noch mal einen spannenden Urlaub erleben“. Da mein
Sohn die Kultur
Ägyptens nicht spannend fand, entschieden wir uns für einen
OWD
Kurs bei James&Mac. Die hatten super Kritiken im Taucher.net.
Gesagt getan, den Kurs gemacht. Hat auch sehr viel Spaß gemacht.
Und
im Gegenzug zu den anderen Teilnehmern ( 14jähriges Mädel
bestand
den Theorieteil nicht, kriegte den Schein aber doch, da die Eltern gute
Kunden
waren; 82 jähriger kam mit der Praxis nicht so klar, da wurde dann
mal
ein Auge zugedrückt), waren wir richtig gut. So fühlten wir
uns
dann auch, als der Kurs zu Ende war. In der nächsten Woche machten
wir
dann noch einen Tauchtag und flogen mit sage und schreibe 8
Tauchgängen
nach Hause.
Ein Jahr später machte ich dann alleine Urlaub auf Fuerteventura
und
als „ erfahrene“ Taucherin kam mir nicht in den Sinn,
Schwierigkeiten bekommen
zu können.
Doch als ich dann zu dem ersten Tauchgang starten sollte, sollte es
anders
kommen. Nicht mit dem Boot, sondern mit Jeep ging es an den Tauchplatz.
Die
ganze Ausrüstung musste an den Strand getragen werden. Keine
Helfer,
wie in Ägypten. Selbst mit Ausrüstung und den vielen Kilo
Blei,
die ich meinte zu brauchen, mussten wir noch über Felsen klettern.
Ich
kam schon völlig außer Atem am Wasser an. Ins Wasser,
Checkdive
gemacht und los. Blieb aber nicht unten. Noch mehr Blei. Außer
Atem
vom runterpaddeln. Regler gab „ zu wenig Luft“ wie ich
meinte, Panik, Aufstieg,
zum Glück nur aus 5 m. Am folgenden Tag das gleiche Spiel. Da gab
ich
es auf. Kein Tauchen mehr. Total enttäuscht und mutlos.
Zu Hause angekommen, suchte ich nach Alternativen. Ich wollte nicht
aufgeben.
So ging ich zum Training des hiesigen Tauchvereins.Dort mache ich seit
dem
zwei Mal pro Woche Flossentraining im Hallenbad. Das besorgte mir die
nötige
Fittness. Anfang letztes Jahr habe ich dann Bronze begonnen. Diese
ganze
Überei beim Schnorcheln, die Geräteübungen im Hallenbad
und
die nach der Prüfung erfolgten Freiwassertauchgänge im
Vereinssee
haben mich selbstsicherer gemacht.
So habe ich diesen Juni mit 34 Tauchgängen an einer Safari im
Roten
Meer teilgenommen. Allerdings war das ein Vollcharter einer mir
bekannten
Tauchgruppe und mein Buddy war sehr erfahren. Nur deshalb habe ich das
gemacht.
Und es hat mir sehr viel gebracht. Die täglichen 3-4
Tauchgänge
machten mich immer sicherer.
Den Sommer durch tauche ich jetzt mit Vereinskollegen im See hier in
Deutschland.
Ich habe jetzt 61 Tauchgänge und betrachte mich als Anfänger.
Ich
könnte nicht von mir behaupten, ich wäre bereit irgendeine
weitergehende
Prüfung abzulegen. Das mag ja unterschiedlich sein, aber die
„ Divemasterin“
auf der Safari, welche ebenso viele Tauchgänge hatte wie
ich,
gehörte auch nicht in die Gattung der Naturbegabten.
Nächstes Jahr möchte ich im Verein dann die SK
„Orientierung“ und
„ Gruppenführung“ machen, um dann vielleicht das Jahr
drauf silber zu
machen. Aber das lasse ich auf mich zukommen. Im Moment bin ich noch
froh,
nicht die Hauptverantwortung bei den Tauchgängen tragen zu
müssen.
Da häng ich mich lieber entspannt dran, lass meinen erfahrenen
Partner
führen und geniesse.
Urlaub nächstes Jahr: 1 Woche El Quesier, hauptsächlich
Hausrifftauchen,
Kleinzeugs sehen, und Partner fotografieren lassen.
Dir vielen Dank für die Kurzweil und die Super Homepage!!!!
Schönen Sonntag
Liebe Grüße
Marlen