Die Endstufe arbeitet linear, so daß SSB-Betrieb möglich ist. Verwendet werden 2 Leistungstransistoren (Motorola MRF 455).
Die Schaltung:
T1 und T2 sind Doppelrohrhülsen aus Amidon-Ringkernen.
Die Daten:
T1:
Das
Eingangsignal wird mit einer Impedanz von 50 Ohm dem
Eingangsübertrager
zugeführt. Er besteht aus der bekannten Doppelrohrhülse, die
man erhält, wenn man je 3 Amidon Ringkerne FT 50-43 zu einem
Röhrchen
zusammenklebt und 2 dieser Röhrchen nebeneinander anordnet.Als
Klebstoff
eignet sich 2 Komponenten-Kleber. Dieser Eingangstransformator
erhält
primärseitig 4 und sekundärseitig eine Windung. Seine Aufgabe
besteht darin, die 50 Ohm Eingangsimpedanz auf die näherungsweise
1..2 Ohm Eingangsimpedanz der Transistoren herunterzutransformieren, um
optimale Anpassung zu erhalten.
T2:
Das
Windungszahlenverhältnis von Tr 2 ist 1:3. Für das 20 m-Band
bedeutet dies: Der Trafo erhält primär 2 Windungen,
sekundärseitig
6. Die Drahtstärke ist 1,5 mm * (Kupferlackdraht). Der Trafo wird
in der Mitte, wie in der Schaltung ersichtlich ist, angezapft, um die
Betriebsspannung
einspeisen zu können. Die hochfrequente Blockung mit den 100 nF
Kondensatoren
ist sehr sorgfältig auzuführen, lange Leitungen sind zu
vermeiden.

Weitere Hinweise können in der genannten Ausgabe der funk (12/95) nachgelesen werden, oder man schicke mir eine E-Mail.